Objekt in der Ausstellung "Die Sprache der Göttinnen"
© Venus von Willendorf / Lois Lammerhuber, NHM Wien; Effigy, 2022 (Judy Chicago) / Genevieve Hanson. Courtesy of the artist and Jeffrey Deitch, New York and Los Angeles

Die Sprache der Göttinnen

14. März bis 29. November 2026

Die erfolgreiche Ausstellung Die Sprache der Göttinnen wird aufgrund des großen Publikumsinteresses für das Jahr 2026 verlängert und ist nun erneut vom 14. März bis 29. November 2026 im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya zu sehen. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen haben deutlich gemacht, wie relevant und faszinierend die Themensetzung ist. Neu im Jahr 2026 ist eine Begleitbroschüre, die Besucher:innen vertiefende Einblicke in die kuratorischen Überlegungen der Künstlerin und Philosophin Elisabeth von Samsonow und der Archäologin Katharina Rebay-Salisbury bietet. Beim Aktivwochenende von 4. bis 6. April 2026 stehen alle Aktivitäten im Zeichen der Ausstellung: Die beiden Kuratorinnen führen persönlich durch die Schau, die Künstlerinnen Francesca Aldegani und Ida-Marie Corell geben unmittelbare Einblicke und erklären ihre Arbeiten. Autorin Getraud Klemm präsentiert ihr vielbeachtetes Werk „Abschied vom Phallozän“.

Weibliche Figurinen der Urgeschichte inspirierten Kunstschaffende über viele Generationen hinweg. Diese Faszination lässt sich bis heute nachzeichnen, von Egon Schieles Skizzen der Venus von Willendorf (1918) über Meret Oppenheims bronzene „Urzeit‑Venus“ (1933) bis zu zeitgenössischen Arbeiten wie der Fotografie von Louise Bourgeois, auf der sie sich mit einer voluminösen Körpermaske zeigt. Die prähistorischen Darstellungen eröffneten insbesondere im 20. Jahrhundert neue, weibliche Perspektiven auf die Erzählung von Geschichte und stellten eine Alternative zur männlich geprägten Geschichtserzählung dar.

Die Ausstellung Die Sprache der Göttinnen präsentiert weiblich konnotierte prähistorische Funde, vor allem aus Österreich, und konfrontiert sie mit Werken internationaler Künstler:innen der Gegenwart.

Zu sehen sind unter anderem Werke von Egon Schiele, Judy Chicago, Pierre Bouillon, Meret Oppenheim, Louise Bourgeois, Maresa Jung, Nicole Malbec, Anna Anvidalfarei, Marina Stiegler, Francesca Aldegani, Mari Otberg, Elisabeth von Samsonow, Renate Bertlman, Gerti Machacek, Sascha Zaitseva, Laura Hirch, Maria Biljan-Bilger, Ida-Marie Corell, Larissa Kopp, Florian Aschka, Iris Andraschek, Anabel Scheffold, Ulli Lust, Lizzy Mayrl und Linda Steiner. Highlights aus archäologischer Sicht sind die Venus-Figuren aus Eggendorf, Falkenstein, Willendorf (Replik) und Langenzersdorf (Replik), die Menschenfiguren aus Langenlebarn sowie die Frauenkröte von Maissau und die Votivkröte aus München.

Highlights der Ausstellung

Zu sehen sind unter anderem Werke von Egon Schiele, Judy Chicago, Pierre Bouillon, Meret Oppenheim, Louise Bourgeois, Maresa Jung, Nicole Malbec, Anna Anvidalfarei, Marina Stiegler, Francesca Aldegani, Mari Otberg, Elisabeth von Samsonow, Renate Bertlman, Gerti Machacek, Sascha Zaitseva, Laura Hirch, Maria Biljan-Bilger, Ida-Marie Corell, Larissa Kopp, Florian Aschka, Iris Andraschek, Anabel Scheffold, Ulli Lust, Lizzy Mayrl und Linda Steiner. Highlights aus archäologischer Sicht sind die Venus-Figuren aus Eggendorf, Falkenstein, Willendorf (Replik) und Langenzersdorf (Replik), die Menschenfiguren aus Langenlebarn sowie die Frauenkröte von Maissau und die Votivkröte aus München.

Der wissenschaftliche Leiter des MAMUZ, Franz Pieler, ist über den Erfolg begeistert: „Die positive Resonanz des Publikums im vergangenen Jahr hat eindrucksvoll gezeigt, dass urgeschichtliche Frauendarstellungen uns auch heute noch berühren. Dass wir Die Sprache der Göttinnen 2026 erneut präsentieren können, freut mich daher ganz besonders. Die Ausstellung ermöglicht einen einzigartigen Dialog zwischen archäologischen Funden und zeitgenössischer Kunst.“

Podcast Folge mit Elisabeth von Samsonow und Katharina Rebay-Salisbury

Kunst trifft auf Archäologie

Die beiden Kuratorinnen, Elisabeth von Samsonow, Künstlerin und Philosophin, und Katharina Rebay-Salisbury, Archäologin, die aus unterschiedlichen Positionen aufeinandertreffen, haben die Ausstellungsobjekte aus Kunst und Archäologie aufeinander bezogen.

Katharina Rebay-Salisbury sieht die Thematik aus archäologischer Perspektive: „Die Ausstellung zeigt urgeschichtliche Menschendarstellungen aus Österreich und Europa im Dialog mit Werken internationaler Künstlerinnen. Von den ikonischen Venusfiguren der Jäger- und Sammlerinnengesellschaften bis zu Funden der Jungsteinzeit und aus den Metallzeiten wird die ungebrochene Rezeption archäologischer Funde illustriert.

Elisabeth von Samsonow, Künstlerin und Philosophin, resümiertDie Verlängerung dieser Ausstellung trägt dem Umstand Rechnung, dass das Thema den Nerv der Zeit trifft. Die Sprache der Göttinnen ist mehr als eine Schau aus archäologischen Funden und Kunstwerken – sie ist ein Experiment, ein offener Denkraum, in dem sich unsere Vorstellungen des Weiblichen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft entfalten.

Der wissenschaftliche Leiter des MAMUZ, Franz Pieler, ist über den Erfolg begeistert: „Die positive Resonanz des Publikums im vergangenen Jahr hat eindrucksvoll gezeigt, dass urgeschichtliche Frauendarstellungen uns auch heute noch berühren. Dass wir Die Sprache der Göttinnen 2026 erneut präsentieren können, freut mich daher ganz besonders. Die Ausstellung ermöglicht einen einzigartigen Dialog zwischen archäologischen Funden und zeitgenössischer Kunst.“

Ein Begleitbroschüre zu Ausstellung ist im Museumsshop um € 12,90 erhältlich. Die Präsentation der Begleitbroschüre findet am Montag, 6. April 2026 um 15:00 Uhr statt.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien sowie dem Österreichischen Archäologischen Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

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