Aktivwochenende: Die Sprache der Göttinnen
4. April 2026
10:00-17:00 UhrDas Aktivwochenende von 4. bis 6. April 2026 steht ganz im Zeichen der Sonderausstellung „Die Sprache der Göttinnen“. Im archäologischen Freigelände des MAMUZ Schloss Asparn/Zaya werden Besucher:innen eingeladen, eigene Figurinen aus Lehm zu formen. Zudem gibt es an allen drei Tagen abwechslungsreiches Programm rund um die Ausstellung.
Das Programm an allen drei Tagen ist kostenfrei. Kosten Ausstellungsführung pro Person (exkl. Eintritt): € 5,-
Programm
Führung durch die Ausstellung „Die Sprache der Göttinnen“: 11, 13 und 15 Uhr
14 Uhr Workshop FUOCHI FATUI AND HOLY BODIES #3
Francesca Aldegani
Der Workshop FUOCHI FATUI AND HOLY BODIES #3 wird der Öffentlichkeit im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya präsentiert und beleuchtet einen der zentralen Aspekte von Francesca Aldeganis künstlerischer Praxis: ihre Faszination für Kupfer und ihre Auseinandersetzung mit dessen symbolischer und historischer Bedeutung. Durch einen intuitiven Zugang zum Schaffensprozess, im alchemistischen Sinne der Transformation, begeben wir uns auf eine kurze Zeitreise zwischen Fakten und intellektueller und Spekulation.
Erster Teil des Workshops – Holzauswahl:
Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, ein oder mehrere Stücke Treibholz mitzubringen, die er am Flussufer oder anderswo gefunden und ausgewählt haben. Es empfiehlt sich, Treibholz in der Nähe von Wasseroberflächen zu suchen, da es für ein gelungenes Skulpturenprojekt bereits vom Wasser geformt sein muss. Falls Teilnehmer:innen kein eigenes Treibholz besitzen, stellt der Workshop dieses zur Verfügung.
Zweiter Teil des Workshops – Holz aktivieren:
In dieser Phase beginnt jede:r Teilnehmer:in mit der manuellen Bearbeitung des ausgewählten Holzes und experimentiert mit zusätzlichen Materialien und deren symbolischer Bedeutung. Das Material zur Aktivierung des Holzes wird direkt vom Künstler vor Ort bereitgestellt.
Übrigens, was sind Fuochi Fatui? Fuochi Fatui (auf DeutschIrrlicht, auch Irrwisch, Sumpflicht und Ignis Fatuus genannt) sind Flammen, meist blau oder azurblau, die an besonderen Orten wie Friedhöfen, Sümpfen oder Teichen in Mooren am Boden auftreten. Früher glaubte man, Fuochi Fatui bewiesen die Existenz der Seele oder halfen Menschen, ihr Schicksal zu finden. Rational betrachtet handelt es sich um ein chemisches Phänomen, dessen genaue Ursache noch nicht vollständig geklärt ist; eine Hypothese besagt, dass die Oxidation von Phosphat und Methan das helle Licht erzeugt.