Kinderkurs: Ledergürtel

MAMUZ Schloss Asparn/Zaya MAMUZ Schloss Asparn/Zaya

Altersfreigabe: 7-12 Jahre

Kursziel ist das Anfertigen eines Ledergürtels aus Rindsleder. Der Gürtel kann mit verschiedenen Stempelmustern verziert werden, und wird je nach Geschmack gefärbt oder auch naturfarben belassen. Der Gürtel kann nach mittelalterlichen/ urgeschichtlichen Vorbildern gefertigt werden (längere, schmälere Form, eventuell auch mit Schlaufen zum Anbringen von Gegenständen wie Beutel oder Werkzeugen) oder auch in moderner Form.

Kursinhalt: Die Kinder können während des Kurses das Leder mit Stempeln verzieren und auch färben. Es wird eine entsprechende Schnalle ausgesucht, der Gürtel an die Körpergröße angepasst und zusammengefügt.  Das Anbringen von Nieten, bzw. falls Interesse besteht auch das Nähen von Leder werden mit Hilfe des Kursleiters ausprobiert, grundlegende, dem Können der Kinder Angepasste Fertigkeiten der Lederbearbeitung geübt.

Historischer Hintergrund: Gürtel gibt es schon seit der Steinzeit, zum Beispiel können manche jungsteinzeitliche Menhire (Steinskulpturen, „Hinkelsteine“) in Südwestfrankreich als Darstellungen von Menschen, die geflochtene Gürtel tragen, interpretiert werden (z.B.: Menhir von Cambon-Salverguettes in der Region Languedoc). Leder als Material für Bekleidung (und wahrscheinlich auch für einfache Taschen) wurde schon in der Steinzeit verwendet. Die Bekleidung und der Köcher der Gletschermumie Ötzi (ca. 3300 v.Chr) besteht teilweise aus verschiedenen Ledern (Schafs- Ziegen- Rind- und Rehleder).  Ledergürtel gehörten schon in der Antike (aber auch davor) zur grundlegenden Ausstattung von Soldaten, Kriegern und Händlern aber auch der sonstigen Zivilbevölkerung. Oft benutzte man zum Tragen von Waffen eigene, reich verzierte Schwertgürtel, meistens waren auch eine kleine Tasche mit Funkenschläger, Flint und Zunder (das mittelalterliche Feuerzeug) oder Geldbeutel an Gürteln befestigt, da man damals noch keine Hosentaschen hatte.

Sicherheit: Das Schneiden vom Leder wird vom Kursleiter übernommen, die teilnehmenden Kinder arbeiten grundsätzlich mit nicht gefährlichen Werkzeugen (Lederstempel, Kunsstoff/ Lederhammer, Nietzange, Kantenformer, etc.). Bitte entsprechende Kleidung zum Färben mitnehmen (Lederfarbe kann nicht ausgewaschen werden. Die verwendete Lederfarbe ist während des Färbevorganges wasserverdünnbar bzw. enthält keine übelriechenden Lösungsmittel). Schürzen werden vom Kursleiter zur Verfügung gestellt.

Kurszeiten: 10 - 14 Uhr

Kursleiter: Ferenc Zamolyi

Kurskosten: 80 Euro

Materialkosten: 20 Euro

 

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