Leder gerben (Kurs)

MAMUZ Schloss Asparn/Zaya MAMUZ Schloss Asparn/Zaya

Kursziel: Jede/r TeilnehmerIn geht mit einem selbstgegerbten Stück Leder nach Hause.

Kursinhalt: Schaben der Rohhaut im Rahmen, Einlegen in eine Hirnmasse, Trockenziehen der Rohhaut zum Leder, Räuchern des Leders, Tipps zur Weiterverarbeitung

Historischer Hintergrund: Das Anfertigen von Kleidung ist eines der wesentlichen Kriterien, die es dem Menschen ermöglichten, den Großteil der Erde zu besiedeln. Die frühesten Kleidungsstücke wurden aus Leder gefertigt, unter den Bedingungen der Eiszeit war dabei die sorgfältige Herstellung von lebenswichtiger Bedeutung. Die Rohhäute mussten entsprechend gegerbt werden, um dauerhaft Wind und Wetter abzuweisen und einen gewissen Tragekomfort zu ermöglichen. Mit ziemlicher Sicherheit gerbte man auch die Häute, mit denen die Zelte bespannt waren, um sie möglichst lange verwenden zu können. Als Gerbemittel boten sich tierische Produkte wie Fettschwarten oder Hirnmasse an, die ebenso wie pflanzliche Stoffe, etwa Rinde, in die Haut eingearbeitet werden mussten.  Auch in späteren Epochen stellte Leder ein enorm wichtiges Rohmaterial dar, aus dem nicht nur Kleidung und Schuhe, sondern auch Flaschen, Beutel oder andere Alltagsgegenstände hergestellt wurden. Unterschiedliche Verfahren der Gerbung erlaubten es, Rohhäute für verschiedenste Zwecke verwendbar zu machen, die von Schildbelederung über Tragsäcke bis zum Schreibpergament reichen.

Kursleiter: Alexander Ernst
Kursdauer: 9-18 Uhr
Kurskosten: 250 Euro
Materialkosten: 40 Euro

 

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