Bau einer Speerschleuder (Kurs)

MAMUZ Schloss Asparn/Zaya MAMUZ Schloss Asparn/Zaya

Kursziel: Eine Speerschleuder - ein Stück unserer Geschichte - aus eigener Hand nachzubauen und zu erleben!

Kursinhalt: Der Workshop beinhaltet den Bau einer Speerschleuder, zwei Speeren aus Holz mit Befiederung und 2 Metallspitzen. Teilnehmer bekommen die Möglichkeit sich eine Speerschleuder – auch Atlatl genannt - selbst zu schneiden und Speer-Rohlinge auszuwählen.

Historischer Hintergrund: Die Speerschleuder ist archäologisch in Europa erstmals vor etwa 18.000 Jahren, in der ausgehenden Altsteinzeit (Magdalénien), in Europa, Oberen Solutréen und anderen Teilen der Welt als archäologische Funde, nachgewiesen.

Die Speerschleuder wird bis heute noch bei indigenen Völkern rund um die Erde verwendet, hauptsächlich in Australien, Südamerika und Asiatischen Raum.

Von großen Säugetieren bis hin zu Vögel und Fischen wurde und wird die Speerschleuder mit dem dazu abgestimmten Speer eingesetzt.

Die Reichweite des Speeres wird auf mehr als das Doppelte mit der Speerschleuder erhöht. Typische jagdliche Distanzen liegen aber meist unter 30 Metern. Der Vorteil ergibt sich vor allem aus der höheren Geschwindigkeit, denn die beim Treffer wirksame Bewegungsenergie des Speers ist quadratisch mit seiner Geschwindigkeit gewachsen setzt.

Kursleiter: Willi Ernszt
Kursdauer: 10– 17 Uhr
Kurskosten: 70 Euro
Materialkosten: 25 Euro

 

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