Konflikten auf der Spur

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MAMUZ Schloss Asparn/Zaya MAMUZ Schloss Asparn/Zaya

Mit der Sonderausstellung „Konflikten auf der Spur“ widmet sich das MAMUZ Schloss Asparn/Zaya im Gedenkjahr und Europäischen Kulturerbejahr 2018 Konfliktsituationen der letzten 7.000 Jahre. Die Ausstellung zeigt die Möglichkeiten der Historischen Archäologie auf, um Konflikte – von der Steinzeit bis zum Ende des Ersten Weltkriegs – umfassender beleuchten zu können. Dabei spannen archäologische Funde aus der Urgeschichte über das Mittelalter bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918 einen inhaltlichen Bogen und verdeutlichen, dass Konflikte und deren Auswirkungen zeitlos sind. Die Ausstellung will Bewusstsein für diese besonderen Überreste schaffen, die Teil unseres kulturellen Erbes sind und geschützt werden müssen.

2018 ist nicht nur das Europäische Kulturerbejahr, sondern es wird auch an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren erinnert. Im Rahmen dieses Gedenkjahres thematisiert das MAMUZ Schloss Asparn/Zaya in der Sonderausstellung „Konflikten auf der Spur – Von der Steinzeit bis zum Ende des Ersten Weltkriegs“ Konfliktsituationen der Menschheitsgeschichte. Mit archäologischen Funden von der Ur- und Frühgeschichte bis zum Ersten Weltkrieg ist die Ausstellung Ausnahmesituationen auf der Spur, die sich in Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Menschen, Gruppen aber auch in Schlachten bzw. Kriegen zwischen Gesellschaften und Staaten äußerten.

„Das Zusammenleben von Menschen in einer Gemeinschaft ist nicht immer nur von Harmonie geprägt. Konflikte stehen ebenso auf der Tagesordnung. An der Gegenüberstellung von Bodenfunden der Ur- und Frühgeschichte, des Mittelalters und jenen des Ersten Weltkriegs wird deutlich, dass Konflikte ein zeitloses Phänomen sind. Konflikt, Streit, ja handgreifliche Auseinandersetzungen sind so alt wie die Menschheit selbst“, wissen Julia Walleczek-Fritz und Franz Pieler, zwei der Kuratoren der Ausstellung. Die Schwerpunkte der Ausstellung beschäftigen sich mit Alltag im Krieg, Waffen und Fortschritt, dem Schlachtfeld und mit Überresten, die als Müll oder als Kultobjekte mit Nachnutzung gesehen werden.

Der Archäologie kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Sie beschreibt die Geschichte des Menschen anhand von Sachquellen. Damit sind nicht nur Funde, die auf Schlachtfeldern geborgen und in Museen ausgestellt werden, gemeint. Auch Spuren in der Landschaft, wie Wallburgen oder Reste von Stellungssystemen des Ersten Weltkriegs sind wertvolle Zeugnisse der Geschichte. Der Aspekt der Vermittlung dieses kulturellen Erbes und seiner Sichtbarkeit nimmt damit einen wichtigen Stellenwert ein. In der Ausstellung werden verschiedene in- und ausländische Institutionen und Vereine vorgestellt, die sich um das Erbe des Ersten Weltkriegs bemühen. „Die Ausstellung zeigt anhand ausgewählter Beispiele, was nach Konflikten überbleibt und wie heute damit umgegangen wird. Damit ist sie auch ein Beitrag zum Gedenkjahr 2018 und zu einem friedlichen Miteinander in unserer Gesellschaft“, so Peter Fritz, Geschäftsführer des MAMUZ.

 

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